Dienstag, 22. Juli 2014

Veränderungen

Es gibt einschneidende Veränderungen, die plötzlich auftreten und bewusst wahrgenommen werden und es gibt aber auch diese schleichenden Veränderungen, die sich ganz langsamen ranpierschen, sich einnisten und lange Zeit gar nicht wahrgenommen werden und um diese wird es heute gehen.

Ich habe nämlich lange Zeit gedacht, dass es hier so ruhig geworden wäre, weil ich einfach so viel zu tun hatte. Solche Phasen hatte ich ja immer wieder mal, vor allem in jeder Klausurphase. Doch in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass sich mein Verhältnis zur Mode einfach verändert hat. Daran ist mein Job natürlich nicht gerade unschuldig. Nachdem ich nun einige Zeit darüber nachgedacht habe, finde ich es auch gar nicht schlimm. Ich geh halt einfach bewusster mit Mode um, finde ich. Ich laufe nicht jedem Trend hinterher, kauf mir nicht mehr ständig Unmengen neuer Klamotten, obwohl mein Schrank aus allen Nähten platzt und betrachte alles irgendwie etwas kritischer. Bei jedem neuen Teil überlege ich mir ganz genau, ob es wirklich meinem Geschmack entspricht, was ich damit mache, wenn der "Trend" im nächsten Jahr vorbei ist und ob ich das Teil wirklich unbedingt brauche.

Vielleicht bin ich alt geworden, aber früher hab ich mich gern haufenweise mit den neuen Trends eingedeckt, aber das Ärgerliche daran ist einfach, dass man dann den ganzen Haufen entsorgen kann, wenn der Trend vorbei ist. Das merkt man eben auch hier auf dem Blog. Die Trend-Kategorien habe ich bereits das ganze Jahr schon nicht mehr befüllt. Allein durch meinen Job weiß ich natürlich immer noch, was im Trend liegt, aber mich persönlich interessiert das eigentlich eher sekundär. Ich trage was mir gefällt! Natürlich ist mir Mode immer noch wichtig und ich stelle mir gerne schöne Outfits zusammen. Aber während ich mir letztes Jahr monatlich ein Shopping-Budget von 150€ zugesprochen habe, gebe ich mittlerweile teilweise nicht mal die Hälfte für Klamotten aus.

 Top: Vero Moda, Necklace: Takko, Belt: Abercrombie&Fitch, Shorts: Highway, FlipFlops: Old Navy
Natürlich muss man auch Abstriche machen, wenn jetzt mal eine neue Jacke, Jeans oder Schuhe fällig sind, aber Shoppen aus Notwendigkeit ist ja auch was andere als Shoppen als reiner Zeitvertreib. Es kann sehr gut sein, dass sich diese Einstellung bei mir auch wieder ändert. Ich wollte euch lediglich erzählen, was mir an mir selbst aufgefallen ist und weshalb es hier nicht mehr so fashionlastig ist wie sonst. Das soll auch gar nicht heißen, dass ich nicht mehr über Trends etc. bloggen werde, sondern eher die aktuelle Situation erklären.
Wie steht ihr den eigentlich zum Shoppen?
Achtet ihr stark auf aktuelle Trends oder folgt ihr einfach nur eurem Stil?

Würdet ihr sagen, dass ihr viel Geld für Klamotten ausgebt?

Kommentare:

Kathi Ka hat gesagt…

Finde ich gut :)
So hat man auch viel mehr die Möglichkeit, seinem eigenen Stil treu zu bleiben oder den weiter zu entwickeln - und man kann von dem gesparten Geld vielleicht mal in ein Teil investieren, das preislich etwas gehobener ist, in das man sich aber wirklcih verliebt hat :)
Liebe Grüße
Kathi

Jeannette hat gesagt…

Ich mache das ganz genauso :) Mein Ziel ist auch nicht, unbedingt nach jedem Trend gekleidet zu sein, sondern den möglichst "perfekten" Kleiderschrank zu haben, wo alle Sachen "Lieblingssachen" sind, die ich viele viele Jahre gerne anziehe und die genauso lange halten.
Ich bin auch fürchterlich geizig und fühle mich wegen jedem Teil, was ungetragen im Schrank hängt, total schuldig, haha :D mir helfen da Pinterest und Polyvore total, habe da eine Wunschliste und eine Polyvore-Collection mit mehr oder weniger meinem kompletten Kleiderschrank. Genau wie du überlege ich bei jedem Teil erstmal ganz genau, bevor ich es kaufe, und wie Kathi meinte, leiste ich mir dann auch gerne mal ein etwas teureres Traumteil. Außerdem hab ich mir verboten, billige Plastik-Schuhe und -taschen zu kaufen.

Dein Outfit find ich super schön, vorallem die Shorts!

Laura hat gesagt…

Huhu :)
Ich war eh nie so eine, die arg auf Trends geachtet hat. Wenn es mir nicht gefällt, zieh ich es auch nicht an. Ich gehe ganz gerne einfach mal bummeln, bin dann aber nicht enttäuscht wenn ich nichts finde. Auch überlege ich mehr, ob ich das gebrauchen kann oder nicht. Gerade in meiner Anfangszeit in der Stadt habe ich viel zu viel Geld für Klamotten ausgegeben, nur weil ich es konnte. Als ich noch zu Hause aufm Land gewohnt habe, musste ich viel weiter fahren um richtig shoppen zu gehen und jetzt setze ich mich einfach kurz in die Straßenbahn und bin mittendrin.. Nun überlege ich einfach mehr, ob ich das Teil wirklich brauche. Wo ich aber mittlerweile keine Abstriche mehr machen sind Sachen von denen ich von Anfang an absolut begeistert bin, die kommen dann auch ohne große Überlegung mit, denn sowas passiert mir nich allzuoft ;)

Hazel Ly hat gesagt…

Hi!
Zunächst einmal finde ich dein Design schön!Und das Outfit auf dem Foto ist auch toll :)
Also ich setze mir auch ein monatliches Shopping-Limit :D Bei mir ist es ein Mix aus Trends verfolgen und dem was mir gefällt.. also ich würde mal sagen ich such mir aus Trends raus was mir am besten gefällt! :D wohlfühlen ist und bleibt aber das A und O :)
LG Hazel
P.s. Könntest du meiner FB-Seite ein "Gefällt-mir" geben? ich versuche grad die 100 Marke zu knacken :) https://www.facebook.com/thetasteofhazel?ref=hl

thetasteofhazel.com

Schokofee hat gesagt…

Wir kaufen uns in letzter Zeit von dem gesparten Geld eher was, von dem wir beide was haben oder geben es für schöne Unternehmungen bzw. auch für die ganzen Hochzeiten dieses Jahr aus. ;-P

Schokofee hat gesagt…

Ja, an dem perfekten Kleiderschrank arbeite ich auch gerade. Ich muss auch demnächst unbedingt mal wieder ausmisten. Da sind einfach immer noch ein paar Altlasten drin, die ich viel zu selten trage. Es würde mir aber auch leichter fallen, wenn ich die Sachen einfach in einen Secondhand-Shop geben könnte. Bei uns nehmen die aber momentan kaum etwas an.
Polyvore und Pinterest sind auch meine treuen Begleiter und wirklich sehr sehr hilfreich. Verfolg ich dich schon dort? Wie heißt du denn da?

Schokofee hat gesagt…

Naja, es gibt ja auch Trends, die mir gefallen, von denen ich aber weiß, dass sie nächstes Jahr wieder "out" sind. Dann verbiete ich mir den Kauf auch. Denn sonst zieh ich es drei Mal an und dann brauch ich es nicht mehr.
Bei Sachen, die ich sofort super finde, mach ich es genauso. Die müssen sofort mit! Aber ich will auch noch dahin kommen, dass ich eigentlich nur noch solche Teile kaufen. Das gelingt mir auch schon ziemlich gut. Ich geben wirklich deutlich weniger Geld für Kleidung aus als früher. Problem ist nur, dass ich dadurch nicht unbedingt mehr Geld habe. Das Geld landet nur woanders... ;)

Schokofee hat gesagt…

Ein monatliches Shopping-Limit ist da auch wirklich ein guter Start. Das hab ich bis zu diesem Jahr auch gemacht. Jetzt brauch ich es nicht mehr, weil ich eigentlich immer weniger neu shoppe. Irgendwann braucht man einfach nicht mehr alles und kann schon mal auf das drölfte neue Top verzichten. ^^