Samstag, 27. Juli 2013

Der Monokini

Ich hab eigentlich immer gedacht, dass Monokinis sowas wie Badeanzüge sind. Sind sie ja eigentlich auch, nur mit weniger Stoff, oder? So ganz hab ich den Sinn dahinter auch nicht verstanden, weil einen Bauch kaschiert der Monokini ja nicht wirklich und wenn man sich sonnt, behält man einen weißen Streifen am Bauch...was ist also der Sinn?
Dazu gehen wir am besten ein bisschen in der Geschichte zurück:
1946 sorgte der Bikini über Nacht für einen Skandal. Die viele nackte Haut verstosse gegen Sitte und Anstand, so die Anschuldigungen. Der Bikini wurde zum Baden zwar toleriert, ausserhalb des Wassers musste die Badebekleidung aber mit einem Strandkleid oder Bademantel verdeckt werden. Rudi Gernreich, der österreichische Modeschöpfer, nutzte die Gunst der Stunde, um sich einen kleinen, aber doch sehr gewagten, Modegag zu erlauben. Er entwarf einen Badeanzug, welcher die Frau oben ohne präsentiert. Das Modell bestand aus einem Höschen mit langen Trägern, die eine Art Oberteil andeuteten. Die Bademode wurde 1964 vom Model Peggy Moffitt in Kalifornien präsentiert. Der Aufschrei war, wie von Gernreich beabsichtigt, enorm. Doch damit war die Sache noch lange nicht vom Tisch – im Gegenteil. Über Nacht erreichten den Modeschöpfer sagenhafte 1000 Bestellungen, worauf der Badeanzug in Produktion ging. Obwohl der Monokini in der Öffentlichkeit durch die entblöste Oberweite nicht tragbar war, wurden bis zu 3000 Exemplare verkauft.

Lange Zeit geriet der Monokini in Vergessenheit, bis er zu Beginn der 2000 Jahre einen erneuten Aufschwung erlebte. Der moderne Monokini ist vor allem in den USA weit verbreitet und besteht aus einem Ober- und Unterteil, welche mit Hilfe von Bändern, Ringen oder auf andere Art miteinander verbunden sind. Der Monokini präsentiert sich als weibliche und verführerische Form des klassischen Badeanzuges und betont gekonnt die Figur der Trägerin. Die Bademode eignet sich durch den zusätzlichen Stoff als edle Alternative zum Bikini für Pool- und Strandpartys. In Europa findet der Trend erst nach und nach Einzug in die großen Kaufhäuser und Modeketten.

Fazit: Der Monokini soll also gar nichts kaschieren und zum Sonnen ist er eigentlich auch nicht gedacht. Sondern - wie konnte ich nicht darauf kommen?! - Frau soll in ihm einfach sexy und verführerisch aussehen und auf Strand- und Poolpartys eine tolle Figur machen.

Das erklärt wirklich einiges, weil ich mir wirklich immer Gedanken darüber gemacht hab, wofür ich mir einen Monokini kaufen sollte. Ich geh auch einfach zu selten auf Pool- und Strandpartys! ;-)


Diese hübschen und wirklich schicken Modelle sind übrigens alle von What a feeling, die neben Bademode auch Dessous, Nachtmode, Homewear, Shapewear und Kleider etc. führen. Auch hier wieder interessant: Queen Size - für kurvige Frauen. ♥

Kommentare:

Konsumjunkie hat gesagt…

Leider gehe ich so selten auf Poolpartys ;-)

Ich schneide mit iMovie, bin da aber echt kein Profi.

ilona hat gesagt…

diese cut out badeanzüge sind nur etwas für ganz ganz schlanke, hab ich mehrfach gelesen und gehört.wer sich gedanken machen muss wie er am besten den bauch kaschiert sollte die finger davon lassen

Schokofee hat gesagt…

Hihihi, ich auch! :D

Schokofee hat gesagt…

Jap, die sollen ja auch nichts kaschieren. Die sollen ja die Figur zeigen.